Die Schankwirtschaft Wohlfart


Philosophie ist zwar ein großes Wort. Wenn man es jedoch nicht allzu hoch hängt, kann man durchaus mit Fug und Recht sagen, daß hinter der "Schankwirtschaft M. J. & C. Wohlfart" eine durchgängige Philosophie steht.
Dieses Wirtshaus - oder genauer eben Schankwirtschaft - folgt einer gelungenen, durchgehenden Idee.
Wer dort einkehrt, wird , noch bevor er am Biertisch sitzt, feststellen, daß er in einem Stück Erlebnisgastronomie gelandet ist.
Erlebnisgastronomie, ein Schlagwort, das einen beliebten Trend in der Gastronomie bezeichnet, ist es doch hier anders gemeint. Nicht grellbunt und aufgedreht zeigt sich die Schankwirtschaft, sondern durch und durch als ein wohltuendes Erlebnis für die Sinne und irgendwo ein geschichtliches Erlebnis.
Wo man geht, steht und natürlich auch sitzt, fühlt man sich um Jahrzehnte zurückversetzt in die Zeit, als unsere Altvorderen Ihr Geld zum Wirt in die Schankstube trugen. 
In dieser Authentizität, eben folgend aus dieser durchgängigen Philosophie liegt das "Wohlfühlpotenzial" der Schankwirtschaft.
Es gibt hier nichts, was nicht durchdacht wäre, sich an einem konkreten Vorbild orientiert oder oder irgend einen Hintergrund hätte:
Angefangen beim "Hofbier" und aufgehört beim Bieraufzug, mit dessen Hilfe der wohlschmeckende Trunk mit Muskelkraft aus dem Keller geholt wird.
Wer sich mit (Martin) Joachim und Claudia Wohlfart (so M. J. & C. Wohlfart ausgeschrieben) über die Schankwirtschaft unterhält, erfährt viel über die Besonderheiten dieses Hauses, das Wohnung und Wirtschaft zugleich bietet.
Und darüber hinaus das eine oder andere über Bauformen früherer Jahrhunderte, alte Grundsätze der Gestaltung, von Höhen, Proportionen und vielem mehr. 
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